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Archiv der Einträge: Februar, 2011
  • Schlichte Schönheiten suchen Liebhaber.

    Nach euren Reaktionen auf meine schlichten Schönheiten zu schließen, bin ich nicht die einzige, die von ihnen begeistert ist. Eine hat auf der ökoRausch schon eine neue Besitzerin gefunden. Die anderen haben jetzt nochmal eine private Fotosession bekommen und warten nun, sich in voller Pracht zeigend, in meinem DaWanda-Shop aufs Gefundenwerden:

    rettangolo ♥ Hanfpapier ♥ LEFA Flexi-Buch
    rettangolo

    rondo ♥ Hanfpapier ♥ LEFA Flexi-Buch
    rondo

    ovalo ♥ Hanfpapier ♥ LEFA Flexi-Buch
    ovalo

    rettangolo due ♥ Hanfpapier ♥ LEFA Flexi-Buch
    rettangolo due

     

     

  • 1 Buch für 2

    Noch mehr schöne Seiten: ein ganz besonderer Auftrag aus dem letzten Jahr. Ein Buch für ein Paar, das aufeinander zuschreiben und sich dabei in der Mitte treffen möchte. Nicht zu groß (ca. A6), dafür aber dick. Von den möglichen Buchformen (wie nennt man eigentlich c und d?) fiel die Wahl auf die einfachste - ein Buch mit zwei Vorderseiten, für jeden der Schreiber eine.

    1 Buch für 2

    Der Einband des Ganzpappbands aus Hanfpapier ist mit einem Motiv gestaltet, das ich nach einigen Stichworten entworfen habe, die ich dazu bekommen habe: Verkehrsplanung, Grenzbereich F/CH/D, Basel, Reisen in den Süden. So laufen 2 Bahnlinien durch F und D, treffen sich in Basel, von wo es nach Süden geht. Auch Farben wurden mir genannt - orange und grau steht für jeweils einen Schreiber.

    1 Buch für 2

    Der Buchblock selbst ist zwar aus einem Stück, nimmt aber wo es geht das Farbthema auf: Vorsatz, Schnitt, Leseband, Zeichenband und Heftzwirn in Orange für die eine Hälfte, dasselbe in Grau für die andere Hälfte. Die Buchblockmitte ist mit einem hellgrauen Papier markiert. Hier treffen sich die beiden Heftfäden, kommen hervor, verzwirbeln sich miteinander und verschwinden wieder auf den Rücken.

    1 Buch für 2

    Und damit die Orientierung nicht verloren geht, hat jede Buchvorderseite eine Kompassrose.

    1 Buch für 2

    Some more beautiful pages: this was a very special commission from last year: a journal for a couple who wants to write towards each other. Not too big (about A6) but with lots of pages. From the possible book structures the choice was the most simple one: a regular book with two front covers, one for each of the journalers.

    1 Buch für 2

    The cover is made with hemp paper, with a theme I designed after some keywords I got: transport planning, border area of France, Switzerland, Basle, travels to the south. So there's two public transport lines running through France and Germany, meeting in Basle from where they go down south. I was also told colours: there's grey for one and orange for the other journaler.

    1 Buch für 2

    So there's endsheet, headband, signature band, edge and thread in orange in one half, all these in grey in the other. The center of the bookblock is marked by a grey paper and the threads coming forth to twirl together and vanish to the spine again.

    1 Buch für 2

    And for preventing anyone from getting lost, there's a compass rose on each front cover :)

  • Logo.

    Lefa-Flexi-Buch

    Und nochmal ökoRausch. Da habe ich unter den Ausstellern noch Tischlermeister Thomas Jumpertz kennengelernt, der nicht nur ein sympathischer Typ ist, sondern auch tolle Möbel macht. Eins meiner Lefa-Flexi-Bücher hat ihm gefallen, und ich habe es nachträglich noch mit seinem Logo versehen. Wenn ihr jetzt mal auf einer Messe an seinem Stand vorbeikommt, dann hinterlasst eine Nachricht in diesem Buch, denn dazu ist es gedacht! Und die Möbel online anschauen könnt ihr unter Der Werkstall.

    Lefa-Flexi-Buch
    Im Buch als Vorsatz ein wenig Finnland, und ein Mix aus Natronpapier und Recyclingpapier als Buchblock.

  • Paperworld IV: Drucksachen

    Zuguterletzt habe ich auch nochmal nachgeforscht, wann es denn das Staedtler MasterCarve nun endlich auch in Deutschland geben wird. Aber leider wieder nichts Zufriedenstellendes erfahren: Die Dame, mit der ich sprach, kannte das Produkt gar nicht. Sie vermutete jedoch, dass es in Deutschland zu wenig Marktpotential dafür gäbe. Ich frage nicht nur mich, sondern auch all die andern Druckplatten- und Stempelschneider: Kann das wirklich sein?

    [Süffisant möchte ich mal anmerken, dass das Produkt so "geheim" scheint, dass es nicht mal auf der Webseite staedtler.com (geschweige denn staedtler.de) zu finden ist. Zwar wirft die Suchmaschine bei der expliziten site-Suche etliche Ergebnisse aus, doch klickt man die Links an, heißt es lapidar "Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht gefunden werden." Lediglich auf Staedtler Kanada wird man fündig.]

    Der Vorteil von Produkten wie MasterCarve, oder auch SpeedyCarve, liegt übrigens darin, dass sie sehr viel einfacher zu schneiden sind als Linol, dabei aber - im Vergleich zu Radiergummis - weder krümeln noch bei feinen Linien wegbrechen. Für den Stempeldruck machen sie zudem sattere Drucke als Linol.

    paperworld-tulibri-linolschnittsetUmso erfreulicher aber, dass ich noch ein anderes Produkt entdeckt habe, und zwar bei den britischen Jungs von ESSDEE. Deren Softcut-Platte gibt es z.B. bei Wehrfritz zu kaufen. Weil ich das Produkt noch nicht kannte, bekam ich sogar eine ganze Platte zum Ausprobieren mit, das fand ich echt sehr nett. Und dazu auch noch dieses nifty Linolschnitt-Set, welches Werkzeug, Aufbewahrung und Anreiber („baren“) in einem ist. Perfekt für meinen Reise-Kreativkoffer! paperworld-tulibri-stempelplatte

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    Die Softcut-Platte ist übrigens interessant, weil sie eine angerauhte und eine glatte Seite hat - die angerauhte macht bestimmt interessante Drucke. Die Platten gibt es auch in klein und rund, passend für runde Stempel.

     

  • Paperworld III: Bleistifte

    paperworld-tulibri-bleistift

    Nicht weit von Wang Ning hatte Staedtler eine historische Bleistift-Werkstatt aufgebaut. Dort wurden Graphitminen in zwei rechteckige Holzbrettchen geleimt, verschnürt und versiegelt (hinten im Bild). Beim Bleistift komme es viel auf den richtigen Leim an, erfuhr ich: je elastischer der Leim, desto weniger bricht die Mine. Denn der Leim wirkt als Puffer, wenn der Bleistift mal runterfällt.

    paperworld-tulibri-bleistift2Für Bleistifte habe ich eine Schwäche, und auch ein paar schöne davon erhaschen können. Interessant ist der grüne vorn im Bild: er ist aus recyceltem Geld gemacht! Es gab ihn von der St. Cuthberts Mill. Der blaue dahinter ist ein „grüner“ Bleistift von Staedtler, bei FaberCastell gab’s einen Buntstift und der naturbelassene Bleistift dahinter wurde mit Lasertechnik graviert.

  • Paperworld II: Kalligraphisches

    paperworld-tulibri-wang-ningBesonders gefreut habe ich mich, auf der Paperworld Wang Ning wiederzutreffen (überhaupt bin ich einigen Bekannten über den Weg gelaufen, wie nett!). Immer wieder faszinierend, ihm beim Kalligrafieren der chinesischen Schriftzeichen zuzusehen. Für die Paperworld hat er den Besuchern ein besonderes Paperworld-Souvenir geschrieben: Lesezeichen mit ihrem Vornamen, in chinesische Lautsilben übersetzt.

    paperworld-tulibri-kalligrafie„Buchstäblich“ ansprechend war auch der Stand von Edding: Kalligraphie als Wohndekor lautete das Thema. Warum nicht, bei entsprechender Begabung, Wände und Leuchtkörper mit Schrift gestalten? Hat was. Kalligrafin Birgit Nass hat vorgeführt wie es geht. Für alle, die das nicht bewundern konnten, gibt sie auf dieser Webseite Anregungen, Anleitungen und Hinweise aufs passende Werkzeug. Neu ist übrigens ein dicker Kalligrafie-Filzstift mit breiter, weicher Spitze, der sich auch für gewölbte Oberflächen gut eignet.

    paperworld-tulibri-fettstiftAch, für die Winterzeit hatten die Stift-Experten übrigens auch was parat ;-) ... einen Edding-Fettstift als Giveaway.

  • Ein Wochenende, zwei Bücher und viel Wissenswertes = Buchbindekurs!

    Buchbinden kann eine hohe Kunst sein, doch das Gute daran ist ja: die grundlegenden Techniken sind auch für Laien leicht erlernbar! Und wer gerne mit Papier umgeht, wird daran seine Freude haben: durch falzen, heften, leimen und kaschieren wird der Papierstapel zum Buch, aus Pappe, Buchleinen und Buntpapier wird ihm ein schöner Einband gemacht.

    Und das gleich zweimal, denn neben Fadenbindung steht auch die Klebebindung auf dem Programm. Durch sie werden lose Blätter zum Buch.

    Mitte März ist es wieder soweit, dann gebe ich wieder meinen Anfänger-Buchbindekurs in der Limbacher Mühle:

    Buchbindekurs tulibriBuchbinden für Anfänger:
    Samstag, 12.03.2011,
    11.00 – 17.00 Uhr und
    Sonntag, 13.03.2011,
    10.00 – 16.00 Uhr

    Entgelt:
    84,00 € / Person zzgl. Materialkosten
    Bei Gruppenanmeldung ab drei Personen
    5,00 € Nachlass pro Person auf das Kurs-Entgelt

    Wie das mit der Anmeldung bzw. Gruppenanmeldung geht, weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen findet ihr im Kurs-Flyer.

     

    Im Kurs vermittle ich neben den Buchbindetechniken auch viel Wissenswertes zu Material, Werkzeug und Vorgehensweise. Eine angenehme Gruppengröße sorgt für ein gutes Arbeitsklima. Und beim Werkeln in der Buchbindewerkstatt der Limbacher Mühle kann man sogar mal so traditionelle Buchbinde-Geräte wie Buchpressen und große Pappscheren ausprobieren.

    Doch die gusseisernen Helfer braucht es gar nicht unbedingt! So zeige ich im Kurs auch, wie man dann zu Hause „ohne großes Gerät“ weiter Bücher binden kann.

    Der Kursort Kirkel-Limbach liegt übrigens gut erreichbar zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken unweit der A6. Für Teilnehmer von weiter weg bieten sich z.B. in der nahe gelegenen Jugendherberge Homburg günstige Übernachtungsmöglichkeiten.

    limbacher-muehle-logo-gelb

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